Was passiert eigentlich hinter den Türen der Kita Apfelbaum? Was bedeutet es konkret, wenn wir von Partizipation, Bedürfnisorientierung und respektvollem Miteinander sprechen? Antworten auf all diese Fragen haben wir in unserem pädagogischen Konzept zusammengefasst – und wir möchten euch ein paar Einblicke geben.

Kinder entscheiden mit – wirklich

Partizipation ist bei uns kein Schlagwort. Bei uns dürfen Kinder mitbestimmen, was auf den Tisch kommt, wie der Vormittag gestaltet wird – und sogar, von wem sie gewickelt werden möchten. Wir glauben, dass echte Selbstbestimmung von Anfang an beginnt.

Kein Lob, keine Strafen – und warum das gut ist

Wir verzichten bewusst auf Lob und Strafen. Klingt mutig? Ist es auch. Unser Ansatz setzt auf intrinsische Motivation: Kinder lernen nachhaltiger und tiefer, wenn der Antrieb von innen kommt – nicht weil jemand klatscht oder den Kopf schüttelt. Was das im Alltag konkret bedeutet, erklären wir im Konzept ausführlich.

Montessori trifft Reggio-Emilia

„Hilf mir, es selbst zu tun” – dieser Leitsatz von Maria Montessori prägt unseren Alltag. Ergänzt wird er durch den Reggio-Emilia-Ansatz, der jedem Kind hundert Ausdrucksformen zugesteht: Sprache, Bewegung, Kunst, Musik, Bauen, Staunen. Unsere Aufgabe ist es, diese Sprachen zu hören und Raum zu geben.

Ein Portfolio für jedes Kind

Jedes Kind bei uns bekommt ein individuelles Portfolio – ein Buch, das seinen Kita-Alltag in Fotos und Texten festhält. Es entsteht Woche für Woche, wächst mit dem Kind mit und wird am Ende eine bleibende Erinnerung an diese besondere Zeit.

Eltern als Partner, nicht als Besucher

Tür-und-Angel-Gespräche täglich, Entwicklungsgespräche alle sechs Monate, offene Kommunikation jederzeit – wir sehen Eltern als die Experten für ihre eigenen Kinder. Unsere Rolle ist es, dieses Wissen mit unserem pädagogischen Blick zu verbinden.


Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was unser Konzept ausmacht. Wer verstehen möchte, wie ein Kita-Tag bei uns wirklich aussieht, was wir unter respektvollem Miteinander verstehen und wie wir Inklusion leben – dem legen wir die Lektüre sehr ans Herz.