Essen mit Haltung – warum wir auf Fleisch verzichten

Wenn Eltern zum ersten Mal von uns hören, kommt oft die Frage: „Vegetarisch? Auch für die Kleinsten?” Ja – und wir sind überzeugt davon.

Bei der Kita Apfelbaum kochen wir täglich frisch und vollständig vegetarisch. Das ist keine Modeentscheidung, sondern eine bewusste Haltung, die zu unserem pädagogischen Konzept passt.

Was steckt dahinter?

Kinder in den ersten Lebensjahren entwickeln ihre Essgewohnheiten. Was sie jetzt kennenlernen – Farben, Texturen, Geschmäcker – prägt sie. Wir möchten, dass sie von Anfang an erleben: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und frisches Obst schmecken gut und machen satt.

Dabei geht es uns nicht ums Verbieten, sondern ums Zeigen, was möglich ist. Eine abwechslungsreiche, pflanzliche Ernährung ist nährstoffreich, klimafreundlich und – wenn sie gut zubereitet wird – einfach lecker.

Essen als Gemeinschaft

Bei uns ist die Mahlzeit mehr als Nahrungsaufnahme. Kinder sitzen gemeinsam am Tisch, nehmen sich selbst, probieren in Ruhe. Das stärkt die Selbstständigkeit und das Miteinander – zwei Werte, die uns als Einrichtung sehr am Herzen liegen.

Neugierig, was bei uns auf den Tisch kommt? Schreib uns gerne – wir freuen uns auf den Austausch.

Roomtour – Komm mit auf eine Runde durch unsere Räume

Bevor ein Kind bei uns startet, möchten viele Eltern wissen: Wie sieht es dort eigentlich aus? Riecht es nach Plastik und Neonlicht – oder fühlt es sich warm und einladend an?

Wir verstehen das. Deshalb nehmen wir euch heute mit auf eine kleine Runde durch unsere Räume.

Der Eingangsbereich

Hier beginnt jeden Morgen der Übergang. Garderobenhaken auf Kinderhöhe, ein ruhiger Platz zum Ankommen. Wir legen viel Wert darauf, dass der Start in den Tag sanft verläuft – für Kinder und Eltern.

Die Gruppenräume

Licht, Holz, ruhige Farben. Unsere Räume sind bewusst zurückhaltend gestaltet, damit das Spiel im Vordergrund steht – nicht die Ausstattung. Offene Regale mit greifbarem Material, Rückzugsmöglichkeiten, Bewegungsraum.

Heller Gruppenraum
Gruppenraum
Leseraum
Leseraum

Der Schlafbereich

Ausreichend Schlaf ist für die Jüngsten besonders wichtig. Unsere Schlafräume sind ruhig, warm und einladend gestaltet – mit weichen Matratzen und einem Platz zum Träumen.

Schlafbereich mit Hängematte
Schlafbereich mit Hängematte
Schlafraum
Schlafraum

Die Küche

Unser ganzer Stolz. Früher ein alter Essensraum – heute das Herzstück unserer Einrichtung. Täglich wird frisches, vegetarisches Essen zu uns geliefert. Der Duft von Frühstück, frischem Obst und Mittagessen gehört zum Alltag dazu.

Esszimmer mit Montessori-Stühlen
Unser Esszimmer mit kindgerechten Montessori-Stühlen

Sanitär & Bad

Saubere, kindgerechte Sanitärräume gehören für uns einfach dazu – praktisch, übersichtlich und auf die Kleinen abgestimmt.

Kindgerechtes Badezimmer
Unser kindgerechtes Badezimmer

Draußen

Unser Außenbereich lädt ein zum Buddeln, Rennen, Entdecken. Wetter spielt bei uns eine untergeordnete Rolle – wir gehen fast immer raus.

Ihr möchtet die Räume live erleben? Meldet euch für einen persönlichen Besichtigungstermin bei uns.

Kita-Platz in Poppenbüttel – Was ihr bei der Anmeldung wissen solltet

Wer zum ersten Mal einen Kita-Platz sucht, merkt schnell: Es ist ein Prozess. Wartelisten, Fristen, Formulare – und dazwischen die Frage, ob die Einrichtung überhaupt zu einem passt.

Wir möchten diesen Prozess so transparent wie möglich machen. Hier erfahrt ihr, wie es bei der Kita Apfelbaum abläuft.

Wer kann sich anmelden?

Wir betreuen Kinder von 0 bis 3 Jahren. Unser Standort ist in Hamburg Poppenbüttel, gut erreichbar für Familien aus dem nördlichen Hamburg.

Wie läuft die Anmeldung ab?

Der erste Schritt ist die Eintragung auf unserer Warteliste – direkt über das Formular auf dieser Website. Wir bitten um Angaben zum gewünschten Betreuungsbeginn, dem Betreuungsumfang und natürlich zum Kind.

Sobald ein Platz in Aussicht ist, laden wir euch zu einem persönlichen Gespräch ein. Wir möchten euch und euer Kind kennenlernen – und ihr sollt uns kennenlernen.

Was kommt danach?

Nach dem Gespräch folgen Schnupperstunden und die Eingewöhnung, die wir individuell und behutsam gestalten. Wir orientieren uns dabei am Berliner Eingewöhnungsmodell und passen das Tempo ans Kind an.

Unser Tipp

Tragt euch frühzeitig ein – Plätze sind begrenzt. Und schreibt uns ruhig eine kurze Nachricht, wenn ihr Fragen habt. Wir antworten persönlich.

Von der Baustelle zur Kita – wie alles begann

Es gibt Momente, da steht man mitten im Chaos aus Farbeimern, Fliesen und Kabeln – und weiß trotzdem: Das wird schön. Genauso war das bei uns.

Wie die Kita Apfelbaum entstanden ist

Bevor hier Kinder spielen und lachen, war dieser Ort eine alte Tagespflege. Viele Monate Planung, Umbau und Herzblut lagen zwischen dem ersten Spatenstich und der Eröffnung.

Wände wurden eingezogen, Decken geschlossen, Akustikpaneele angebracht. Die Küche kam in einem Stück und wurde direkt eingebaut. Der Fliesenleger hat im Bad ganze Arbeit geleistet. Und das gesamte Team hat mit angepackt – weil diese Kita nicht nur ein Arbeitsplatz ist, sondern ein Projekt, das wir gemeinsam aufgebaut haben.

Der erste Tag

Als die ersten Kinder durch die Tür kamen, war das ein besonderer Moment. Monatelange Arbeit, und dann plötzlich: Kinderstimmen, Neugier, das Rascheln kleiner Schritte auf dem neuen Boden.

Was uns antreibt

Wir haben diese Kita gegründet, weil wir glauben, dass die ersten Jahre im Leben eines Kindes besonders zählen. Nicht nur für die Entwicklung – sondern für das Bild, das ein Kind von der Welt bekommt. Sicher, neugierig, verbunden.

Das wollen wir jeden Tag ein kleines bisschen mitgestalten.

Wir freuen uns, dass ihr hier seid.

Unser erstes Winterfest – die Kita Apfelbaum wird zur Kita Weihnachtsbaum

Am 23. November 2025 haben wir unser allererstes Winterfest gefeiert – und es war wunderschön. Passend zur Eröffnung unserer Kita haben wir die Türen weit aufgemacht und eingeladen: zum Schauen, Kennenlernen, Genießen.

Gruppenraum beim Winterfest

Die Kita Apfelbaum wurde an diesem Tag kurzerhand zur Kita Weihnachtsbaum. Es gab Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, dampfendes Chili und kühle Getränke – und wer Glück hatte, hat bei der Tombola etwas gewonnen.

Vor allem aber war es eine Gelegenheit, die Räume zu erleben: den Gruppenraum, den Schlafraum, die kleinen Ecken und Winkel, die in den kommenden Monaten zum zweiten Zuhause für unsere Kinder werden. Für viele Familien war es der erste echte Eindruck – und wir sind so froh über alle, die gekommen sind.

Weihnachtsbaum beim Winterfest

Es war unser erstes Fest – aber mit Sicherheit nicht das letzte. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente mit euch und euren Familien.

Kaja & das Team der Kita Apfelbaum

Unser Konzept: Was uns als Kita wirklich ausmacht

Was passiert eigentlich hinter den Türen der Kita Apfelbaum? Was bedeutet es konkret, wenn wir von Partizipation, Bedürfnisorientierung und respektvollem Miteinander sprechen? Antworten auf all diese Fragen haben wir in unserem pädagogischen Konzept zusammengefasst – und wir möchten euch ein paar Einblicke geben.

Kinder entscheiden mit – wirklich

Partizipation ist bei uns kein Schlagwort. Bei uns dürfen Kinder mitbestimmen, was auf den Tisch kommt, wie der Vormittag gestaltet wird – und sogar, von wem sie gewickelt werden möchten. Wir glauben, dass echte Selbstbestimmung von Anfang an beginnt.

Kein Lob, keine Strafen – und warum das gut ist

Wir verzichten bewusst auf Lob und Strafen. Klingt mutig? Ist es auch. Unser Ansatz setzt auf intrinsische Motivation: Kinder lernen nachhaltiger und tiefer, wenn der Antrieb von innen kommt – nicht weil jemand klatscht oder den Kopf schüttelt. Was das im Alltag konkret bedeutet, erklären wir im Konzept ausführlich.

Montessori trifft Reggio-Emilia

„Hilf mir, es selbst zu tun” – dieser Leitsatz von Maria Montessori prägt unseren Alltag. Ergänzt wird er durch den Reggio-Emilia-Ansatz, der jedem Kind hundert Ausdrucksformen zugesteht: Sprache, Bewegung, Kunst, Musik, Bauen, Staunen. Unsere Aufgabe ist es, diese Sprachen zu hören und Raum zu geben.

Ein Portfolio für jedes Kind

Jedes Kind bei uns bekommt ein individuelles Portfolio – ein Buch, das seinen Kita-Alltag in Fotos und Texten festhält. Es entsteht Woche für Woche, wächst mit dem Kind mit und wird am Ende eine bleibende Erinnerung an diese besondere Zeit.

Eltern als Partner, nicht als Besucher

Tür-und-Angel-Gespräche täglich, Entwicklungsgespräche alle sechs Monate, offene Kommunikation jederzeit – wir sehen Eltern als die Experten für ihre eigenen Kinder. Unsere Rolle ist es, dieses Wissen mit unserem pädagogischen Blick zu verbinden.


Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was unser Konzept ausmacht. Wer verstehen möchte, wie ein Kita-Tag bei uns wirklich aussieht, was wir unter respektvollem Miteinander verstehen und wie wir Inklusion leben – dem legen wir die Lektüre sehr ans Herz.